Nackenkissen Test: Die besten Modelle vergleichen

Sind Sie auf der Suche nach dem besten Nackenstützkissen? In meinem Nackenkissen Test finden Sie meine 6 absoluten Favoriten. Ein passendes Nackenkissen ist entscheidend für Ihren Schlaf und Ihre Erholung.

Ich nutze und teste seit über 20 Jahren Nackenkissen und stehe Ihnen mit meinem Fachwissen zur Seite, damit Sie das passende Modell finden.

Bei jedem Kissen, das hier empfohlenen wird, stehen die wichtigen Punkte Ergonomie, Material, Größe bzw. Form und natürlich die Qualität des Produktes im Fokus. So können Sie ganz sicher sein, dass jedes Nackenkissen seine Aufgabe bestens erfüllen kann und für Entspannung sorgen wird.

Auf den ersten Blick wirkt so ein Nackenkissen oft nicht besonders bequem, aber Sie können mir glauben, nach einer passenden Eingewöhnung und vorausgesetzt Sie liegen richtig auf Ihrem neuen Nackenkissen, werden sich Ihre Verspannungen schnell und dauerhaft lösen.

Hinweis: Dieser Artikel wird ständig aktuell gehalten und auf Änderungen überprüft, damit Sie sicher sein können, dass die gezeigten Produkte auch wirklich erhältlich sind.

Die besten Nackenkissen

Welches ist das beste Nackenkissen? Ich teste seit vielen Jahren Nackenstützkissen und für mich ist das Third of Life Matar das aktuell beste Nackenstützkissen.

Third of Life Matar

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Das Third of Life Matar ist mein absolutes Lieblingskissen für den Nacken, und ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Der besondere Schaumstoff des Kissens sorgt dafür, dass meine Halswirbelsäule sich sofort entspannt und mögliche Schmerzen und Verspannungen vermieden werden. Die perfekte Kombination aus Flexibilität und Komfort, sowie das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis machen das Matar für mich zur klaren Nummer Eins. Es eignet sich hervorragend für Seiten- als auch Rückenschläfer und hat sogar eine Auszeichnung vom Institut für Gesundheit und Ergonomie erhalten.

UTTU Sandwich-Kissen

Man muss nicht unbedingt viel Geld ausgeben, um ein gutes Nackenkissen zu bekommen, das beweist das UTTU Nackenstützkissen eindrucksvoll. Mit seiner Form und den drei Schichten bietet es alles, was man von einem hochwertigen Nackenkissen zur Linderung von Nackenbeschwerden erwartet. In großen Tests werden oft eher unbekannte Anbieter wie UTTU übersehen, aber dieses Nackenkissen ist ein klarer Favorit meiner Leser und punktet besonders mit seiner hervorragenden Druckentlastung.

MaxxGoods Nackenstützkissen

Das MaxxGoods Nackenstützkissen bietet eine effektive Unterstützung im Bereich Nacken und Schultern. Dank der verbesserten Schlafhaltung konnte ich Kopfschmerzen und Verspannungen merklich reduzieren. Die Balance zwischen nicht zu weich und nicht zu fest ist für mich optimal, und der faire Preis überzeugt mich zusätzlich.

Evergreenweb Nackenstützkissen

Das Evergreenweb Nackenstützkissen hat mich wirklich beeindruckt, da es nicht aus Memory Foam, sondern aus Latexschaum besteht. Dieses Material ist besonders interessant für Leute, die stark schwitzen und lieber etwas kühler liegen möchten. Außerdem, wenn ich nachts viel und oft meine Schlafposition ändere, erweist sich der Latexschaum als spannende Option. Er passt sich sehr schnell an meine neue Schlafposition an. Memeory Foam ist da deutlich träger.

Tempur Shape

Über Jahre hinweg war mein bevorzugtes Nackenstützkissen zur Steigerung des Schlafkomforts der Vorgänger des Shape, das Tempur Original. Die neue Variante, das Shape, hat mich vollkommen überzeugt, denn sie kommt mit einem verbesserten Bezug, sorgt für eine bessere Luftzirkulation und leitet die Wärme effektiver ab. Mit diesen Verbesserungen hat das Tempur Shape für mich klar einen Spitzenplatz unter den besten Nackenkissen erobert.

Knerst Kissen für Bauchschläfer

Das Nackenkissen von Knerst ist speziell für Bauchschläfer gedacht und bietet dank seiner niedrigen Höhe von nur 6 cm genau so viel Unterstützung, dass es für Entspannung sorgen kann, ohne den Hals und Nacken zu überstrecken. Der thermoregulierende Bezug aus Bio-Baumwolle sorgt zusätzlich für ein angenehmes und trockenes Schlafklima.

Die Testsieger der Stiftung Warentest

Testsieger Stiftung Warentest

Der letzte große Nackenstützkissen Test der Stiftung Warentest wurde 2017 mit 20 Kissen durchgeführt. Vier der getesteten Nackenstützkissen wurden mit der Note „Gut“ bewertet. Diese vier Nackenstützkissen für Halswirbelprobleme konnten bei der Stiftung Warentest die besten Ergebnisse erzielen und sorgen zuverlässig für erholsamen Schlaf.

Leider sind, Stand heute, nicht mehr alle dieser Kissen erhältlich. Da der Test bereits mehrere Jahre zurückliegt, fasse ich hier nur kurz die wichtigsten Erkenntnisse zusammen:

  • In ein hochwertiges Nackenkissen zu investieren lohnt sich
  • Günstige Modelle taugen oft nichts
  • Für ein gutes Nackenkissen sollten etwa 80 Euro eingeplant werden
  • Nackenkissen sind besonders für Seitenschläfer mit breiten Schultern geeignet
  • Das Kissen sollte immer passend zu den Schlafgewohnheiten gewählt werden

Auch wenn ich dem Test nicht in allen Punkten zustimmen konnte, so decken sich die Kernaussagen auf jeden Fall mit meinen Beobachtungen der letzten Jahre.

Nackenstützkissen: Auf was kommt es beim Kauf an?

Schlafhygiene wird ein immer größeres Thema und bei so individuellen Produkten, wie den Nackenstützkissen sind Kaufberatung und richtige Informationen besonders wichtig. Außerdem sollten Sie nicht blind das erstbeste Produkt kaufen, das Ihnen im Netz empfohlen wird. Die folgenden Punkte, sind bei der Auswahl eines passenden Kissens besonders wichtig:

  • Ihre bevorzugte Schlafposition und Anatomie
  • Matratze und körperliche Voraussetzungen
  • Füllung des Nackenkissen
  • Entwicklung von Feuchtigkeit und Wärme
  • Eventuelle Allergien
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Bevor wir uns nun den einzelnen Punkten im Detail widmen, beantworten wir doch erstmal die nicht ganz unwichtige Frage, nach der Entstehung von Nackenschmerzen.

Welche Formen haben Nackenstützkissen?

Nackenkissen verbessern den Schlaf sind aber oft sehr unterschiedlich und lassen sich deswegen nur schwer miteinander vergleichen. Die einfachste und beste Möglichkeit der Unterscheidung ist die Form des Nackenkissens, denn hier gibt es drei Hauptarten bzw. Formen.

Wellenförmige Nackenstützkissen

Die meisten Modelle nutzen die markante Wellenform und sind so besonders leicht als orthopädische Nackenkissen zu erkennen. Diese Kissen haben in der Regel eine hohe und eine tiefe Seite und in der Mitte befindet sich eine Mulde für den Kopf. Diese Form hilft besser als jedes andere Kissen dabei, den Kopf und die Wirbelsäule in eine anatomisch korrekte Position zu bringen.

Wellenförmige, orthopädische Nackenstützkissen eignen sich besonders gut für Seitenschläfer. Wenn es sich um ein höhenverstellbares Modell handelt, auch für Rückenschläfer.

Das Schmetterlingskissen

Ich würde diese Art der Nackenkissen ja eher als X-förmige Kissen bezeichnen, aber der Begriff Schmetterlingskissen ist der, unter dem diese Kissen bekannt sind.

Für Bauchschläfer bieten die Schmetterlingskissen den Vorteil, dass die Arme um das Kissen geschlungen werden können. Mit herkömmlichen Kissen ist das oft nicht so gut möglich. Diese Form ist aber nicht nur für Bauchschläfer interessant, denn die Ausbuchtungen lassen sich auch ideal als Platz für die Schulter eines Seitenschläfers nutzen.

Rechteckige Nackenkissen

Durch das Fehlen der Wellen oder auch Nackenrollen wird das rechteckige Nackenkissen zu einer Art Allrounder für alle Schlafpositionen, denn es kann von Seiten-, Bauch- und Rückenschläfern genutzt werden. Nur auf die passende Höhe sollten Sie bei der Auswahl achten.

Was kostet ein gutes Nackenkissen?

Nackenstützkissen gibt es in den verschiedensten Preisklassen, angefangen bei knapp 20 Euro bis zu Hightech Varianten für mehrere hundert Euro. Ich gehe in diesem Artikel hauptsächlich auf Kissen aus dem preislichen Mittelfeld, zwischen 50 und 80 Euro eingehen. Der Grund dafür ist, dass ich mit diesen Kissen die besten Erfahrungen gemacht habe und die meisten meiner Favoriten finden sind in diesem Preissegment finden.

Wer nur 15 Euro für ein Nackenkissen ausgeben will, der muss auch damit rechnen die entsprechende Qualität zu bekommen. Das klingt zwar hart, aber ich habe die Erfahrung selber so gemacht. Außerdem sind die billigen Schaumstoffkissen oft stark mit Schadstoffen belastet.

Passt ein Nackenkissen zu jeder Schlafposition?

Welches Nackenkissen passt zu mir

Nackenkissen gibt es in verschiedenen Formen und passend für Rücken-, Seiten- und Bauchschläfer. Die für Sie beste Kissenform, ergibt sich aus der Schlafposition, die Sie bevorzugen.

Nackenkissen für Seitenschläfer

Die meisten Menschen sind Seitenschläfer und schlafen den Großteil der Nacht entweder auf der rechten oder der linken Seite. Auf die Wahl des Kissens hat es keine Auswirkung, ob Sie als Seitenschläfer, mit gerade oder angewinkelten Beinen, oder auf der linken oder rechten Seite schlafen. Entscheidend ist der Abstand zwischen Kopf und Matratze und der ist in dieser Position besonders hoch. Daher braucht es ein festes, hohes Nackenkissen, das den Kopf ausreichend stützen kann.

Auch zu berücksichtigen ist der Härtegrad der Matratze. Auf einer harten Matratze sinken Sie mit der Schulter weniger tief ein, als auf einer weichen Matratze. Besonders Menschen mit breiten Schultern müssen hier aufpassen, kein zu niedriges orthopädisches Nackenkissen zu wählen. Haben Sie eher schmale Schultern, kann das Kissen niedriger gewählt werden.

Nackenstützkissen für Rückenschläfer

Verhältnismäßig wenige Menschen schlafen auf dem Rücken und das, obwohl die Rückenlage als die gesündeste Schlafposition gilt. Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, dann reicht ein flaches Nackenstützkissen, das hauptsächlich dazu dient den Kopf leicht zu stützen und die Liegeposition komfortabel zu gestalten.

Ideal ist ein flaches, weiches und wellenförmiges Nackenstützkissen, das die natürliche S-Form der Wirbelsäule unterstützt. Das Kissen sollte auf keinen Fall zu hoch sein, das kann zu einem Überstrecken des Nackens führen. Perfekt liegen Sie, wenn Sie gerade zur Decke schauen können. Bestens geeignet sind hier übrigens höhenverstellbare Nackenkissen, denn sie lassen sich leicht in der Höhe reduzieren.

Bauchschläfer brauchen ein besonderes Kissen

Das Schlafen in der Bauchlage hat quasi keine Vorteile für den Nacken. Tatsächlich hat die Lage erhebliche Nachteile. Noch schlimmer wird es, wenn Sie ein falsches Kissen nutzen und so dem Nacken und Rücken zusätzlich schaden.

Um den Nacken nicht zusätzlich zu belasten, sollten Bachschläfer zu einem möglichst flachen Kissen greifen, das explizit für Bauchschläfer geeignet ist. Schmetterlingskissen kommen auch infrage und auch ganz ohne Kissen schlafen, ist eine Option.

Höhe des Nackenstützkissens ermitteln

Tabelle richtige Höhe Nackenstützkissen

Die meisten Menschen sind Seitenschläfer (je nach Umfrage zwischen 60 und 80 Prozent). Wichtig ist bei einem Nackenkissen, dass es die Lücke zwischen Schulter und Nacken optimal schließt und die Wirbelsäule gerade bleibt.

Falls Sie meine Übersicht gerade nicht zur Hand haben, können Sie sich als Faustregel für das richtige Maß folgendes merken: Je breiter die Schultern und desto härter die Matratze auf der Sie schlafen, desto höher muss auch das Nackenkissen sein. Umgekehrt nutzen Sie ein niedriges Kissen bei schmalen Schultern und/ oder einer weichen Matratze.

Sie können es auch ganz genau machen und die richtige Höhe für Ihr Nackenkissen messen, wie das geht, erfahren Sie in dem verlinkten Artikel.

Welche Füllung im Nackenkissen passt zu Ihnen?

Als Material bzw. Füllung für orthopädische Nackenkissen eignet sich bis auf wenige Ausnahmen Schaumstoff. Es kommen verschiedene Schaumstoffe mit teilweise sehr eignen Eigenschaften zum Einsatz, hier ein kleiner Überblick.

Kaltschaum: Nackenkissen aus Kaltschaum sind sehr formstabil und belastbar. Der eigentlich undurchlässige Schaumstoff wird nach dem Aushärten gewalzt, um die Poren aufzubrechen und so ein atmungsaktives formstabile Material zu bekommen. Die Bezeichnung Kaltschaum trägt der Schaumstoff, weil bei der Produktion keine Wärme eingesetzt wird.

Latex: Latexkissen sind weicher als die meisten anderen Materialien, dabei aber trotzdem sehr formstabil und haben eine hohe Punktelastizität. Latex oder Kautschuk eignet sich besonders gut für Allergiker oder Menschen die einen weiches Kissen mit hohem Stützkomfort suchen.

Memory Foam: Memory Foam Kissen bzw. Memory Foam und Gedächtnisschaumstoff sind weitere gängige Bezeichnung für das wohl am häufigsten anzutreffende Material aus dem Nackenstützkissen hergestellt werden. Der Viscoschaum reagiert auf die Körperwärme und passt sich den Konturen des Schläfers an. Erkaltet das Kissen, nimmt es wieder seine ursprüngliche Form an. Oft liest man hier von dem Memory Effekt.

Gelschaum: Gelschaum ist sehr atmungsaktiv und passt sich in kürzester Zeit an die Konturen von Kopf und Nacken an. Das Material reagiert deutlich schneller auf Positionsänderungen als der Schaumstoff der viskoelastischen Kissen und eignet sich so sehr gut für unruhige Schläfer, die oft die Liegeposition ändern.

Nackenkissen gibt es auch mit natürlichen Materialien. Kissen mit Dinkelfüllung stützen ähnlich gut wie Schaumstoffe sind aber nicht jedermanns Fall, denn sie rascheln sehr stark. Ich kenne kaum ein anderes Produkt, das durch seine verschiedenen Materialien, Kombinationen, Größen und Formen so individuell ist wie das Nackenkissen.

Was alle Kissen unabhängig vom Material des Schaumkern gemeinsam haben ist, dass ein waschbarer Bezug genutzt wird, um das Kissen zu schützen.

Gesundheits-Zertifikate und Label beachten

Zertifikate und Label sind eine toll Möglichkeit sicher zu gehen, dass das Produkt schadstofffreie Textilien verwendet. Das Zertifikat, das jedes Nackenstützkissen haben sollte ist der Ökotex 100 Standard. Ein Kissen, das nach diesem Standard zertifiziert wurde ist garantiert frei von Schadstoffen und kann bedenkenlos genutzt werden.

Warum Sie mir trauen können

Ich kann gut verstehen, warum Sie Empfehlungen im Internet kritisch gegenüberstehen, mir geht es genau so und wenn es um meine Gesundheit geht sowieso. Ich schlafe schon sehr lange auf allen möglichen Arten von Nackenkissen und habe diese Seite genau deswegen gegründet. Um meinen Lesern die besten, unabhängigen Informationen zu bieten.

  • Die Auswahl der empfohlenen Produkte ist unabhängig
  • Ich schlafe seit mehr als 20 Jahren auf Nackenkissen
  • Ich habe eine Vielzahl von Kissen und anderen Produkten getestet
  • Ich informiere mich ständig über neue Produkte und Entwicklungen
  • Ich überarbeite und aktualisiere meine Ratgeber ständig
  • Ich würde jedes der Produkte meinen Freunden oder meiner Familie empfehlen
  • Ich bin immer bereit mich zu verbessern, falls Ihnen also etwas aufgefallen ist, melden Sie sich gerne bei mir

Häufige Fragen (FAQ)

Wenn es um das Thema Nackenstützkissen geht, dann gibt es einige Fragen, die besonders häufig gestellt werden. Einige dieser Fragen habe ich hier zusammengetragen.

Wie liege ich richtig auf dem Nackenkissen?

Richtig auf einem Nackenstützkissen liegen

Hat Ihr Nackenkissen zwei unterschiedliche hohe Nackenrollen ist es grundsätzlich so, dass die höhere Rolle unter den Hals kommt. Der Kopf ruht in der Mulde zwischen den beiden Wölbungen.

Es gibt auch Kissen, die haben zwei identisch hohe Wellen. Bei einem solchen Kissen macht es natürlich keinen Unterschied, welche Seite unter dem Hals liegt.

Sollte Sie feststellen, dass die höhere Seite unangenehm unter dem Hals ist und drückt, dann spricht auch nichts dagegen, das Nackenkissen umzudrehen und die flachere Seite unter den Hals zu legen.

Für wen sind ergonomische Nackenstützkissen geeignet?

Grundsätzlich eignen sich Nackenkissen für jeden, der seinen Schlaf verbessern will und seinen Nacken- und Schulterbereich entlasten möchte.

Das passende Nackenkissen sorgt für eine ergonomische Lagerung des Kopfes und entlastet Schultern und Nacken. So können diese Kissen einen positiven Einfluss auf Schlafstörungen, Kopfschmerzen und bereits bestehenden Verspannungen haben. Sie können auch präventiv genutzt werden, damit Probleme gar nicht erst entstehen.

Ist ein Nackenkissen sinnvoll?

Wenn Sie häufig schlecht schlafen und morgens mit Verspannungen, Nacken- oder Schulterschmerzen aufwachen, dann deutet das auf ein falsches Kopfkissen hin. Oft bleibt der Hals und Nacken den ganzen Tag unbeweglich und fühlt sich blockiert an. Kopfschmerzen, Schwindel und Benommenheit können Nebenwirkungen von Nackenverspannungen sein. Deckt sich diese Beschreibung in etwa mit Ihrem Tagesablauf, dann kann ein Nackenstützkissen, mit seiner entlastenden Wirkung eine sinnvolle Idee sein.

Wie unterscheiden sich Nackenstützkissen von anderen Kissen?

Nackenstützkissen wurden speziell dafür entwickelt den Kopf in der bestmöglichen Position zu stützen und so die Nackenmuskulatur zu entlasten. Normale Kissen können das nicht. Zum einen haben sie oft nicht genügend Stützkraft und auch nicht die passende Füllung, um den Kopf die ganze Nacht zu stützen. Das Resultat ist, dass der Kopf abknickt, die Wirbelsäule verdreht wird und die Nackenmuskulatur verspannt. Wenn Sie mich fragen, dann ist die Antwort klar, Nackenkissen sind die besseren Kissen.

Welches Nackenstützkissen empfehlen Orthopäden?

Eine direkte Empfehlung eines speziellen Kissen wird wohl eher kein Orthopäde aussprechen, wie bereits erwähnt sind Nackenkissen zu speziell und müssen passend zum Schläfer und der Schlafposition ausgewählt werden. Es findet sich allerdings ein Statement, in dem der Deutsche Orthopäden-Verband erklärt: „Aus orthopädischer Sicht sind Nackenstützkissen grundsätzlich empfehlenswert. Wer diese verwende, sollte darauf achten, dass der Körper in Rücken- oder Seitenlage mit der Halswirbelsäule eine Gerade bildet“.

Wie schnell verschwinden meine Verspannungen?

Nackenstützkissen wirken ab der ersten Nacht gegen Verspannungen und Nackenschmerzen. Es kann aber gut sein, dass Ihr Körper eine gewisse Zeit braucht sich an das neue Nackenkissen zu gewöhnen. Die Gewöhnung dauert zwischen drei Tagen und drei Wochen. In dieser Zeit kann es passieren, dass die Beschwerden kurzzeitig schlimmer werden oder sich Muskelkater einstellt. Das lässt sich in einigen Fällen leider nicht vermieden, aber dran bleiben lohnt sich.

Kann man ein Nackenstützkissen waschen?

Die meisten dieser medizinischen Kissen sind nicht waschbar. Es gibt einige wenige Ausnahmen, aber im Normalfall lässt sich der Schaumstoffkern des Kissens nicht waschen. Dafür können Sie den abnehmbaren Bezug bei den meisten Kissen sehr einfach entfernen und in die Waschmaschine geben. Ideal ist es, wenn die Kissenhülle bei 60 Grad waschbar ist.

Welche bekannten Hersteller gibt es?

Neben vielen neuen und sehr guten Herstellern gibt es aber auch die Firmen die bereits eine langjährige Historie in Sachen Nackenstützkissen haben.

Hier die wichtigsten Hersteller im Überblick (einige davon habe ich auch bereits erwähnt):

  • Tempur (Tempur Millennium)
  • Elsa (Elsa Der Klassiker)
  • Sissel/Novacare (Sissel Classic)
  • Paradies (Paradies reVita® Ergonomic)
  • Röwa (Röwa Nackenstützkissen)
  • Billerbeck (Billerbeck Novum)
  • Dormabell (Dormabell Cervical)
  • Diamona (Diamona Climatic)
  • Theraline (Theraline Pearlfusion)
  • IKEA (IKEA Rölleka)

Wenn Sie im Netz auf der Suche nach einen passenden Nackenstützkissen sind und bei meinen Empfehlungen nicht das richtige Kissen dabei war, dann hilft Ihnen vielleicht diese Liste wichtiger Hersteller und je einem sehr guten und bekannten Nackenkissen.

Was, wenn das Nackenstützkissen nicht hilft?

Die Gründe für Nackenschmerzen sind oft vielfältig, meist ist leider nicht nur eine Sache an den immer wiederkehrenden Problemen schuld.

Sie sollten also auf jeden Fall, zusätzlich zu dem Kauf eines neuen Nackenkissens, auch immer auf Ursachenforschung gehen. Ein Nackenstützkissen ist aber auf jeden Fall ein guter Anfang das Problem in den Griff zu bekommen.

Achten Sie darauf wo und wann Sie Ihren Nacken überstrapazieren und versuchen Sie diese Situationen zu entschärfen und kontrollieren Sie auch einfach mal den Zustand und das Alter Ihrer Matratze oder des Lattenrost den Sie verwenden.

Hier finden Sie einige Tipps gegen Nackenschmerzen die mir super geholfen haben.

Fazit

Ein ergonomisches Nackenstützkissen kann Nackenschmerzen und Rückenschmerzen vorbeugen und vorhandene Beschwerden lindern, indem es für eine gesunde Liegeposition sorgt.

Zwei wichtige Punkte sollten aber immer beachtet werden. Zum einen kann das Nackenstützkissen nur im Zusammenspiel mit einer guten Matratze für Linderung sorgen bzw. ein gutes Nackenstützkissen kann keine alte und unpassende Matratze ausgleichen. Noch viel wichtiger ist aber, dass das Kissen passend zu Statur und Schlafgewohnheiten ausgewählt wird. Einfach nur den Testsieger zu kaufen, reicht oft nicht aus. Besonders die Höhe des Kissens und die Stützkraft sind passend zur Schlafposition zu wählen.

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