Kopfkissen für Kinder: Die besten Kinderkissen und Tipps

So sehr manch ein Erwachsener darauf achtet, dass er das Kopfkissen nutzt, das optimal zu ihm und seinen Schlafgewohnheiten passt, so wenig wird Teilweise darauf geachtet, was für ein Kopfkissen ein Kind benutzt.

Ein Kopfkissen gehört in das Bett, so wie es auch eine Matratze oder eine Bettdecke tut, da werden Sie mir vermutlich zustimmen aber auf was muss man bei einem Kopfkissen für Kinder achten und brauchen Kinder überhaupt ein Kopfkissen?

Selbst im Internet gibt es nur wenig brauchbare Hinweise darauf, was für ein Kopfkissen für ein Kind infrage kommt und worauf zu achten ist.

Ich hoffe, dass ich mit diesem Artikel ein wenig dazu beitragen kann, Eltern auf der Suche nach einem passenden Kopfkissen für ihr Kind zu helfen.

Kinderkopfkissen Empfehlungen

Hier sind meine Empfehlungen zum Thema Kopfkissen für Kinder und Neugeborene.

Für Neugeborene: Sleepling Kinderkopfkissen und Babykopfkissen aus 100% Baumwolle*
„100% silikonisierte Hohlfaserkugeln für bauschige Weichheit und optimale Rückstellkraft“

Das Ergonomische: Keababies Kleinkindkissen mit Kissenbezug*
„Es wurde ergonomisch gestaltet und an Kleinkindern getestet, um die bestmögliche Unterstützung der Wirbelsäule zu gewährleisten, ohne dabei den Komfort zu beeinträchtigen.“

Ab einem Jahr: Vitapur Kinder Kopfkissen 40×60 ab 1 Jahr*
„Das Kissen ist in Größe und Höhe an die Schultern und das Kopf des Babys angepasst und bietet eine optimale Unterstützung für einen hochwertigen Schlaf“

Welches Kopfkissen in welchem Alter

Babys und Kleinkinder wachsen schnell und die Ansprüche an ein Kopfkissen ändern sich im Laufe der ersten Jahre. Ein falsches Kopfkissen kann zu Verspannungen im Nackenbereich führen.

Starten wir am Anfang, bei den Neugeborenen, denn sie brauchen im Grunde überhaupt kein Kissen. Kopf und Schultern sind noch nicht sonderlich weit auseinander und in den ersten Monaten ist das Kind sowieso nicht mobil und kann seine Schlafposition nicht wirklich verändern. Meist liegt es auf dem Bauch oder dem Rücken, so wie es auch abgelegt wurde.

Wir das Baby mobiler und fängt an sich Nachts hin und herzudrehen bietet sich ein sehr flaches Kopfkissen an. Hier reichen wenige Zentimeter, denn das Kissen soll lediglich den Schlafkomfort etwas erhöhen und den Speichel der sonst in die Matratze laufen würde zu fangen.

Der nächste Schritt ist nicht ganz genau zu bestimmen, Ihr Kind wird Ihnen zeigen, wann es Zeit für ein richtiges Kopfkissen wird. Zu erkennen ist der Zeitpunkt daran, dass sich Ihr Kind beispielsweise Stofftiere als Kopfkissen unter den Kopf schiebt oder das flache Babykissen zusammenschiebt.

Ob das Kind zu diesem Zeitpunkt bereits in seinem eigenen Bett schläft, noch das Beistellbett nutzt oder noch mit im Familienbett liegt ist egal, denn jetzt sollte ein Kissen her, das zu den Schlafbedürfnissen des Kindes passt.

Das passende Kissen finden

Jetzt wissen Sie zwar ungefähr, wann es Zeit für ein richtiges Kopfkissen wird, aber wie soll das Kissen denn aussehen?

Die richtige Größe

Die richtige Größe ist schnell abgehakt, denn eigentlich kommen generell nur Kissen in rechteckiger Form, also z.B. 40 x 80 cm infrage. Es gibt immer noch genug Menschen, die die alten 80 x 80 cm nutzen aber diese Kissen haben einige Nachteile.

Große quadratische Kopfkissen haben einen entscheidenden Nachteil, nämlich ihre Größe. Es besteht immer die Gefahr, dass der Oberkörper mit auf das Kissen rutscht und die stützende Wirkung des Kissens komplett verloren geht.

Wir der Kopf nicht gut gestützt können Verspannungen und Kopfschmerzen die Folge sein, die sich im Alter noch weiter verschlimmern.

Ein Kissen mit den Maßen 40 x 80 cm liegt genau da, wo es hingehört, nämlich unter dem Kopf und die Schultern können dank der Form nur schwer mit auf das Kissen rutschen.

Die richtige Höhe

Neben dem Format spielt die Höhe des Kissens eine wichtige Rolle und das natürlich auch für Kindern.

Am Anfang sollte das Kissen sehr flach sein und nur eine zusätzliche Komfortschicht sein. Mit dem Älter werden verändert sich der Abstand zwischen den Schultern und der Kopfseite und damit ändert sich auch die optimale Höhe.

Wenn Ihr Kind auf dem Bauch oder auf dem Rücken schläft, können Sie eine ganze Zeit bei dem flachen Kissen bleiben. Schläft ihr Kind auf der Seite, ist es gut darauf zu achten, ob das Kissen noch ausreichend stützt oder Kopf bereits zur Seite abknickt.

Die bevorzugte Schlafposition entscheidet

Ich habe es ja im letzten Absatz bereits angedeutet, die Wahl des Kopfkissens hängt von der bevorzugten Schlafposition des Kindes ab. Kinder rollen sich zwar deutlich mehr als wir Erwachsenen hin und her, es wird sich über kurz oder lang trotzdem eine bevorzugte Schlafposition zeigen.

Rückenschläfer: Schläft Ihr Kind auf dem Rücken? Dann haben Sie es besonders einfach, denn hier braucht es lediglich ein flaches und weiches Kissen, das Kopf ein wenig stützt.

Seitenschläfer: So wie Erwachsene, die auf der Seite schlafen, brauchen auch Kinder, die auf der Seite schlafen, ein Kissen, das ihren Kopf ausreichend stützt.

Für Seitenschläfer sollte auf ein 80 x 80 cm verzichtet werden. Die Chance, dass die Schultern mit auf dem Kissen liegen und der Kopf schmerzhaft abknickt sind zu hoch. Ideal sind tatsächlich Nackenstützkissen für Kinder, denn sie stützen den Kopf ideal.

Bauchschläfer: Auf dem Bauch zu schlafen gilt als ungesund, denn der Kopf wird stark verdreht und das Atmen wird erschwert. Für Kinder, die auf dem Bauch schlafen sollte ein sehr flaches Kissen genutzt werden, um die Wirbelsäule nicht zu überstrecken.

Da Kinder sehr leicht sind und nicht weit in die Matratze einsinken, kann auch ganz auf ein Kopfkissen verzichtet werden.

Das richtige Material

Weiche antiallergische Materialien sind für Kinderkopfkissen bestens geeignet, denn die Haut unserer Kinder ist sensibel und sollte nicht durch das Kissen gereizt werden.

Naturfasern wie Bio-Baumwolle und Bambusviskose eignen sich sehr gut als Bezug und auch als Füllmaterial, denn sie sind in der Lage Feuchtigkeit schnell aufzunehmen und vom Kopf des Kindes abzuleiten.

Für größere Kinder können Memory Foam Kissen eine gute Option sein. Sie stützen den Nacken besonders bei Seitenschläfern. Außerdem ist Memory Foam allergikerfreundlich und bietet eine gute Belüftung.

Daunenkissen sind immer noch sehr beliebt, ich würde sie bei Kindern aber nur bedingt empfehlen. Da Daunen nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen und Kinder im Schlaf oft viel Schwitzen, entsteht hier schnell ein Milieu das einen starken Befall mit Hausstaubmilben begünstigen kann.

Wenn es doch ein Daunenkissen sein sollte, dann bitte mit Federn und Daunen europäischen Ursprungs und mit einem Prüfsiegel über die Herkunft. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Daunen und Federn nicht mit Lebendrupf gewonnen wurden.

Auf gute Waschbarkeit achten

Kinder schlafen im Normalfall deutlich mehr als wir Erwachsenen und so landen auch mehr Schweiß, Hautschuppen und Speichel im Kissen.

Ein Kopfkissen für Kinder sollte mindestens bei 60° C waschbar sein und entsprechend oft in der Waschmaschine landen.

Manche Kissen und das betrifft besonders die Nackenstützkissen, verfügen über besondere Schutzbezüge die bei hohen Temperaturen gewaschen werden können. Bei Kindern die zu starkem Schwitzen neigen kann sich ein zusätzlicher Kissenbezug, der leicht entfernt und bei 90° gewaschen werden kann, lohnen.

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