Kopfkissen fürs Wasserbett: Tipps zur Auswahl

Ein Wasserbett ist der Traum vieler Menschen. Es ist weich, passt sich haargenau der Liegeposition an und hilft beim Entspannen. Doch für die optimale Gemütlichkeit und eine gesunde Schlafposition sollte auch auf das passende Kissen geachtet werden.

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Was bei einem Kissen für das Wasserbett zu bedenken ist und welche Empfehlungen es gibt, erfahren Sie hier.

Benötige ich ein besonderes Kissen für ein Wasserbett?

Die meisten Kissen sind für das Liegen auf einer normalen Matratze konzipiert. Das bedeutet, dass sie als Erhöhung ab dem Nacken für den Kopf dienen sollen. Bei einem Wasserbett muss jedoch bedacht werden, dass der gesamte Körper etwas in die Matratze einsinkt und der Nacken und Kopf somit automatisch deutlich niedriger liegen.

Aus diesem Grund empfehlen die meisten Hersteller, bei der Kissenwahl für ein Wasserbett besonders aufzupassen und den veränderten Höhenunterschied zwischen Kopf und Körper mit einzurechnen.

Welche Kissen sind für Wasserbetten geeignet?

Eine hervorragende Lösung sind Kopfkissen, dessen Füllung über einen Reißverschluss herausgenommen und wieder aufgefüllt werden kann. Auf diese Weise kann jeder sein Kissen individuell auf sein Wasserbett, sein Gewicht und seine Liegeposition anpassen.

Wer andere Kissen bevorzugt, der kann auch zu einem Modell aus Visco-Schaumstoff greifen. Es gibt diese Kissen in verschiedenen Dicken von 1cm bis zu 8cm. Im Bettengeschäft oder beim Kauf Ihres Wasserbetts kann über einen bestimmten Algorithmus ein Kissen mit perfekten Maßen und Festigkeitsgraden errechnet werden. Dabei werden sowohl Gewicht, als auch die Schlafposition und der Abstand zwischen Nacken und Schultern mit einbezogen.

Alternativ dazu bieten sich auch höhenverstellbare Nackenstützkissen an.

Nackenbeschwerden vermeiden

Was vielen Menschen passiert, die zu einem Wasserbett wechseln, aber ihr altes Kissen behalten ist, dass sie Nackenbeschwerden bekommen. Der Grund dafür ist, dass diese Kissen meist zu hoch sind. Der Körper sinkt im Wasserbett ein, die Schultern befinden sich auf einer niedrigeren Position als auf einer normalen Matratze und dann wird der Nacken durch das Kissen überdehnt.

Bei Seitenschläfern wirkt sich das vor allem auf den seitlichen Nackenstrang aus, wodurch es zu einseitigen Verspannungen und Schonhaltungen kommen kann.

Wer für gewöhnlich auf dem Rücken schläft wird bei einem zu hohen Kissen merken, dass der Nacken nach einiger Zeit schmerzt und das Schnarchen zunimmt. Das kommt daher, dass der Kopf sich zu stark in Brustrichtung dehnt, wodurch die Atemwege eingeschränkt werden.

Egal in welcher Position Sie schlafen, das Kissen sollte immer so hoch sein, dass Ihre Wirbelsäule mit Ihrem Nacken und Scheitel eine gerade Linie bildet.

Schlafgewohnheiten beachten

Bevor Sie sich für ein Kissen entscheiden, wäre es von Vorteil, sich über Ihre Schlafgewohnheiten im Klaren zu werden. Je nachdem, ob man mehr auf der Seite, dem Rücken oder dem Bauch schläft, sollte ein anderes Kissen gewählt werden.

Bei Seitenschläfern ist der Abstand zwischen Schulter und Nacken am höchsten. Daher benötigen Seitenschläfer sehr feste und etwas dickere Kissen, um den Nacken auf einer geraden Position zu halten. Besonders geeignet sind hier ganz klar flache Nackenstützkissen wie z.B. das HADAR low von Third of Life*.

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Bei Rückenschläfern sind die Schultern im Wasserbett schon beinahe auf derselben Höhe wie der Nacken. Das bedeutet das Kissen kann etwas dünner und auch weicher sein.

Wer auf dem Bauch schläft, belastet seinen Nacken und seinen unteren Rücken am stärksten. Für sie empfiehlt sich ein sehr dünnes, aber sehr hartes Kissen. Auf diese Weise lagert der Kopf stabil auf einer leicht erhöhten Position, ohne den Nacken und die Wirbelsäule überzustrapazieren.

Hartes oder weiches Kissen: Was ist besser?

Bei der Wahl des Härtegrades gibt es keine richtige oder falsche Entscheidung, hier kommt es ganz auf den eigenen Geschmack an. Oft hilft es, im Geschäft einige Kissen auszuprobieren, um zu sehen, womit man sich am wohlsten fühlt. Ein sehr weiches Kissen wird meist keinen großen Widerstand bieten, während ein extrem hartes Kissen Druckstellen und Verspannungen auslösen kann.

Alle Härtegrade, die sich im Mittelmaß bewegen, sind jedoch empfehlenswert und vom eigenen Geschmack abhängig.

Wasserkissen und andere Kissenarten

Kissen gibt es heutzutage in allen Formen, Materialen und Füllungen, die man sich nur vorstellen kann. Zum Beispiel finden sich sogar Wasserkissen. Diese sind jedoch nicht zwingend notwendig für ein Wasserbett. Sie können auch auf einer normalen Matratze genutzt werden und wer sie nicht angenehm findet, muss sie nicht für sein Wasserbett benutzen.

Am wichtigsten ist es, das passende Kissen in der richtigen Form für seine Lieblingsschlafposition auszusuchen. Danach kommt die Wahl der Füllung. Es gibt Viscose-Schaumstofffüllungen, die sich sehr gut der Kopfform anpassen. Viele setzen auf eine Daunenfüllung aufgrund des weichen Gefühls und weil man diese durch regelmäßiges Aufschütteln immer wieder in die Grundposition zurückbekommen kann.

Wer unter einem Bandscheibenvorfall oder anderen Wirbelsäulen- und Nackenproblemen leidet kann individualisierte Kissen vom Orthopäden bekommen, um seinen Wirbeln und seinem Knochengerüst so viel Entlastung wie möglich zu bieten.

Eine weitere, neuere Variante sind Kissen mit einer Gel-Schicht, die während der Nacht den Kopf und Nackenbereich kühl halten. Das ist vor allem für alle Menschen von Vorteil, die sehr schnell schwitzen. Wenn sich über Nacht der Schweiß am Nacken sammelt und dann durch die Umgebungsluft abkühlt, können sich die Muskeln verspannen und dauerhaft Probleme auslösen.

Fazit

Ein Wasserbett gepaart mit dem perfekten Kissen wird garantiert für eine gute Nachtruhe und ein erholtes Gefühl am nächsten Tag sorgen. Wer auf das passende Kissen und die richtige Haltung des Nackens und Kopfes achtet, wird von all den Vorteilen seines Wasserbetts profitieren und in Ruhe träumen können.

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