Seitenschläferkissen mit und ohne Kopfteil

Aus guten Gründen haben Sie sich bereits für den Kauf eines Seitenschläferkissens entschieden. Nun stellt sich die Frage, was für Sie günstiger ist: ein Seitenschläferkissen mit oder ohne Kopfteil?

In erster Linie geht es bei der Wahl darum, einen nachhaltigen und gesundheitlichen Vorteil zu erzielen. Die Hersteller integrieren gewöhnlich je nach Form des Seitenschläferkissens ein Kopfkissen. Bei Seitenschläferkissen ohne Kopfteil nutzen die Verwender oftmals gerne ein separates Kissen.

Es gibt Seitenschläferkissen in verschiedenen Formen

Heutzutage gibt es Seitenschläferkissen in allen möglichen Varianten und Formen. Ohne ergiebige Recherche ist es für Interessierte wirklich alles andere einfach, da durchzublicken. Grob umrissen lässt sich dieser Typ von Kissen in drei verschiedene Formen unterteilen:

Die gebogene Form (U)

Die U-förmigen Kissen kommen häufig als sogenannte Stillkissen zum Einsatz. Ähnliche klassische Modelle sind die C-förmigen Kissen.

Bestens geeignet sind die U-förmigen Kissen für Schwangere. Dadurch gelingt es den werdenden Müttern, ihren Rücken zu entlasten. Neugeborene können auf das Stillkissen bequem hingelegt werden.

Männer und Frauen haben durch die U-geformten Seitenkissen die Möglichkeit, ihren Nacken perfekt zu stützen. Bei den U-förmigen Varianten handelt es sich um eine Kombination aus Stillkissen und Seitenschäferkissen. Dieser Typ wird somit gerne auch als Schwangerschaftskissen bezeichnet.

Das 7-förmige Kissen

Dieses Modell ist schmaler als die anderen Seitenschläferkissen-Modelle. Auf dem kürzeren Teil können Sie Ihren Kopf anlegen. Der längere Teil bietet sich an, um die Arme und Beine, um das Kissen zu schlingen.

Die seitliche Schlafposition wird durch den gebogenen Hals des Kissens stabilisiert. Wie alle anderen Formen eignet sich auch dieses Modell insbesondere für all jene Menschen, die an Verspannungen und Nackenbeschwerden leiden. 7-förmige Kissen unterstützen den Schlafenden in der Seitenlage. Durch eine gute und gesunde Körperhaltung im Ruhemodus wird für einen erholsamen und durchgehenden Schlaf gesorgt.

Die gerade Form (I)

Mit diesem Seitenschläferkissen gelingt es Ihnen, Ihren Körper über die ganze Länge zu stützen. Die Länge eines I-förmigen Kissens liegt zwischen 1,4 und 2 Metern.

Mithilfe dieses Kissens werden Becken, Nacken, Hüften und Knie entlastet. Damit der Schlafkomfort nicht leidet, ist es bei dieser Variante enorm wichtig, die richtige Füllung bzw. Härte zu wählen. Das klassische Kissen wird auch gerne zwischen die Beine geklemmt. Auf diese Weise wird für eine gewisse Stabilität während des Schlafens gesorgt.

Empfehlungen und die besten Seitenschläferkissen finden Sie in dem verlinkten Artikel.

Einige Vorteile der Variante mit Kopfteil

Beim Kopfteil des Kissens wird wie beim Rest ein bestimmtes Füllmaterial verwendet. Dabei gilt es zu beachten, dass sowohl die Höhe als auch die Härte des Kissens optimal passen.

Ist das Kissen zu weich, so wird der Körper nicht ausreichend gestützt. Ist hingegen das Kopfteil zu hart, dann können rote Abdrücke im Bereich des Gesichtes sowie schmerzhafte Druckstellen entstehen. Haben Sie das geeignete Modell gefunden, dann bietet Ihnen ein Seitenschläferkissen mit Kopfteil folgende Vorteile:

  • Von Kopf bis Fuß wird Ihnen ein gesundheitlich relevanter Komfort geboten.
  • Eine wichtige Eigenschaft garantiert ein 7- oder U-Kissen immer, nämlich die Haltung einer stabilen Seitenlage.

Vorteile bei der Variante ohne Kopfteil

Der Kauf eines Seitenschläferkissens ist immer auch eine individuelle Entscheidung. Die sogenannten I-Kissen sehen aus wie lange Nackenrollen. Das gerade Seitenschläferkissen hat keinen Kopfteil.

Ist ein derartiges Modell lang genug, bestünde rein theoretisch sehr wohl die Möglichkeiten, ein Ende als Kopfkissen zu nutzen. Bei der Variante ohne Kopfteil ergeben sich folgende Vorteile:

  • Je nach Bedarf können Sie zusätzlich zum geraden Seitenschläferkissen ein orthopädisches nackenstützendes Kissen für Seitenschläfer heranziehen.
  • Sie können auch ein ganz normales Kopfkissen nutzen.

Wenn Kopfteil, dann unbedingt auf die richtige Höhe achten

Damit ein Kopfkissen Ihren Wünschen entspricht, ist es ratsam, dieses vor der Anschaffung auszuprobieren. Neben dem Härtegrad des Kissens ist in puncto Gesundheit und Komfort auch die Höhe von großer Bedeutung.

Diese ist sowohl von der Anatomie des Schlafenden als auch von der Matratzenhärte im Bereich der Schultern abhängig.

Die Wirbelsäule sollte während des Schlafaktes eine gerade Linie bilden können. Auf eine angepasste Höhe kommt es an, nur dann ermöglicht der Abstand der Auflage zwischen dem Kopf auf dem Kissen und der Schulter auf dem Bett eine gesunde und erholsame Schlafposition. In der Regel finden sich Seitenschläferkissen in Höhen zwischen fünf und 15 Zentimetern.

Kombinationsmöglichkeiten nutzen

Menschen, die Rückenleiden und Nackenschmerzen verspüren, sind als Seitenschläfer oftmals dazu geneigt, Kombinationsmöglichkeiten auszuprobieren. Viele bevorzugen Seitenschläfer-Kissen ohne Kopfteil. Dadurch ist es möglich, dezidierte Nackenstützkissen bei den Entspannungs- und Ruhephasen im Bett zu integrieren. Passende Kissen, um sie mit einem langen I-förmigen Seitenschläferkissen zu kombinieren.

Um gesundheitliche Erfolge erzielen zu können, ist es wichtig, einen entsprechenden Facharzt bzw. eine Fachärztin zu konsultieren. Nicht selten lassen sich schlimme Nackenprobleme auf Verspannungen während der Schlafenszeit zurückverfolgen. Die Kombination von orthopädischen Seitenschläferkissen und orthopädischen Nackenstützkissen ermöglicht eine stabilisierende Funktion für die Hüften und die Wirbelsäule.

Ein gesunder und ruhiger Schlaf ist die beste Ausgangsposition, um den anstrengenden Alltag mit Lust und Freude sowie mit der notwendigen Energie meistern zu können.

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