Nackenstützkissen gegen Verspannungen: Tipps und Infos

Verspannungen und Nackenschmerzen sind keine Seltenheit. Vor allem Menschen zwischen dem dreißigsten und fünfzigsten Lebensjahr sind davon betroffen. Infolge von alltäglichen Belastungen und einer unbequemen Schlafposition treten die unliebsamen Verspannungen vermehrt auf.

Die Schmerzen kündigen zum Glück kaum ernsthafte Erkrankungen an. Meist kann ein passendes und qualitatives Nackenstützkissen schnell Linderung verschaffen.

Einem erholsamen und gesunden Schlaf steht dann nichts mehr im Weg.

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Ursachen für Nackenschmerzen

Im Gegensatz zu Diagnosen wie einem Bandscheibenvorfall, Schleudertrauma oder einer Rippenverletzung sind die konkreten Ursachen für Nackenschmerzen schwer herauszufinden. Meist handelt es sich dabei um Verspannungen der Nacken- oder Rückenmuskulatur.

Als Ursachen dieser Verspannungen kommen das Sitzen im Auto, die Arbeit am Computer oder im Büro und auch die häufige Verwendung von Smartphones in Frage.

Durch die Verwendung eines falschen Kissens findet keine oder nur eine geringe Erholung im Schlaf statt. Das verschlimmert mitunter die vorhandenen Probleme.

Häufig hilft die Nutzung eines geeigneten Nackenstützkissens. Mit ihrer Hilfe lassen sich die Schmerzen deutlich reduzieren. In vielen Fällen verschwinden sie sogar ganz.

Erster Anhaltspunkt ist die Schlafposition

Nicht jedes Nackenkissen eignet sich für jede Schlafposition. Nicht nur die Schlafposition hat Einfluss auf die Auswahl des richtigen Kissens, sondern auch der eigene Körperbau. Bei breiteren Schultern sollte ein höheres Nackenkissen verwendet werden. Sind die Schultern schmaler, sollte auch das Kissen niedriger sein.

Seitenschläfer

Die folgenden beiden Nackenstützkissen sind bestens für Seitenschläfer geeignet:

Das optimale Nackenstützkissen eines Seitenschläfers sollte so hoch sein, dass der Freiraum zwischen Schultern und Kopf ausgefüllt ist. Da in dieser Schlafposition der Abstand zu der Matratze am größten ist, kommen Verspannungen bei Seitenschläfern besonders häufig vor. Zusätzlich liegen nur die Schultern und das Becken auf der Matratze. Die Druckverteilung unterscheidet sich sehr zu den anderen Schlafpositionen.

Rückenschläfer

Auch für Rückenschläfer gibt es spezielle Nackenstützkissen z.B. diese beiden Modelle:

Wenn Sie viel auf dem Rücken schlafen, dann ist ein niedriges Nackenstützkissen für Sie besser. Denn der Kopf sollte nicht zu hoch liegen, da dies den Nacken überstrecken könnte. In diesem Fall unterstützt die niedrige Variante die natürliche Wirbelsäulenform. Zudem verteilt sich Ihr Körpergewicht über eine größere Fläche der Matratze.

Bauchschläfer

Reise Bauchschläferkissen sind eher eine Seltenheit, trotzdem gibt es natürlich einige Modelle die sich gut eignen:

Für einen Bauchschläfer sind Nackenkissen mit variabler Füllmenge sehr zu empfehlen. Dadurch lassen sich die Nackenkissen sowohl in einer flachen als auch in einer höheren Form nutzen.

Einerseits kann die Wirbelsäule die natürliche S-Form in dieser Schlafposition kaum halten, andererseits drehen Bauchschläfer ihren Kopf stark zu einer Seite. Diese eher unnatürliche Haltung kann sowohl Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen verursachen. Das ideale Nackenkissen sollte zudem die Atmung nicht behindern. Die Wellenform gängiger Nackenstützkissen eignet sich aus diesen Gründen nur sehr bedingt für Bauchschläfer.

Meist sind Menschen Mischschläfer. Das heißt, sie wechseln im Schlaf ihre Liegeposition. Das passende Kissen sollte also die Wechsel der Positionen mitmachen.

Wie hart oder weich sollte das Kissen sein?

Die Härte und Weichheit eines Nackenstützkissens ist eher eine persönliche Geschmackssache. Generell ist die ideale Kissenhöhe wichtiger, da der Nacken gestützt werden soll.

Denn in der Rückenlage soll der Kopf so lagern, dass die Wirbelsäule ihre natürliche Form die S-Kurve beibehalten kann. Mit dem richtigen Kopfkissen kann sowohl das Abknicken als auch die Überstreckung des Kopfes verhindert werden.

Auch in der Seitenlage sollte die Wirbelsäule von Kopf bis zu der Hüfte eine gerade Linie bilden. Nur eine zweite Person sieht, ob dies wirklich der Fall ist.

Die Füllung und Form nicht vergessen

Feste Füllungen geben dem Schläfer nicht nur mehr halt. Sie sorgen auch dafür, dass die Schulter nicht auf das Kissen rutschen kann.

Bei Nackenstützkissen werden Füllungen wie Viscoschaum, Latex und Gelschaum verwendet. Die Schaumplatten können oftmals herausgenommen werden, um die Nackenkissen in der Höhe anzupassen.

Prinzipiell besitzen Nackenstützkissen eine rechteckige Form. Es gibt sie in den Größen: 40 cm x 80 cm, 40 cm x 70 cm oder 40 cm x 60 cm.

Achten Sie beim Kauf eines Kissens auf die typische Wellenform mit den zwei Nackenrollen!

Bei einer Verschlechterung oder starken und chronischen Beschwerden sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden.

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