Welches Kopfkissen hilft bei Nackenverspannungen?

Nackenschmerzen sind weit verbreitete Beschwerden, an denen etwa 30 bis 50 Prozent der Deutschen mindestens ein Mal im Jahr leiden. Die häufigste Ursache für diese Schmerzen sind Bewegungsmangel und eine schlechte Haltung.

Eine gekrümmte Sitzposition oder ein zu häufiger gesenkter Dauerblick auf z.B. das Handy sind aber nicht die einzigen Situationen, in denen unbewusst eine ungesunde Haltung des Nackens, des Kopfes und der Schultern eingenommen wird. Auch im Schlaf kann es zu einer schmerzauslösenden Fehlhaltung kommen. Die Ursache liegt in der Verwendung eines unpassenden Kopfkissens. Damit wird der vermeintlich erholsame Schlaf zur Dauerbelastung für die Wirbelsäule.

Das richtige Kopfkissen gibt es nicht

Welches allerdings das richtige Kopfwissen ist, dass lässt sich nicht pauschal beantworten. Ein reiner Blick auf Testsieger oder allgemeine Empfehlungen unterschiedlichster Art sind daher nicht zielführend und absolut nicht ratsam.

Das perfekte Kissen kann nur dann gefunden werden, wenn es genau an die Bedürfnisse des Schlafenden angepasst ist. Entscheidend für die Auswahl ist die Schlafposition, denn ein perfektes Kissen muss ganz unterschiedliche Kriterien erfüllen, je nachdem, wie Sie Ihren Kopf am liebsten darauf betten.

Rücken-, Seiten-, oder Bauchschläfer

Abhängig davon, ob Sie auf dem Rücken, der Seite oder dem Bauch schlafen, ist die Wirbelsäule, insbesondere im Lenden- und Nackenbereich, ganz unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt.
Werden diese nicht durch das richtige Kissen aufgefangen, kann es schnell zu einer Fehlhaltung der oberen Wirbelsäule kommen, die wiederum Spannungsschmerzen entstehen lässt.

Rückenschläfer

Rückenschläfer nutzen am besten ein flaches Kissen mit den Maßen 40×80 cm. Dabei sollten die Schultern unterhalb des Kissens zu liegen kommen. Für eine ergonomische Lagerung der Wirbelsäule kann auch ein Nackenstützkissen wie das Third of Life HADAR* verwendet werden.

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Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Kissen nicht zu hoch ist. Die benötigte Höhe hängt auch von der verwendeten Matratze ab, da der Körper je nach Härtegrad unterschiedlich tief einsinkt. Je weicher die Matratze ist, desto dünner sollte das Nackenstützkissen sein. Insgesamt sollte die Wirbelsäule in der Rückenlage eine physiologische doppelte S-Form einnehmen.

Seitenschläfer

Laut Umfragen schlafen die meisten Deutschen bevorzugt auf der Seite. Seitenschläfer benötigen stets ein hohes Nackenstützkissen wie das Tempur Shape*, damit die Lücke zwischen der Matratze und dem Kopf geschlossen wird. So kann die Schulter gerade auf der Matratze aufliegen und die Halswirbelsäule wird optimal gestützt. In der Seitenlage ist es wichtig, dass die Wirbelsäule nicht in seitlicher Richtung durchhängt, sondern ganz gerade ist.

Bauchschläfer

Wenn die verwendete Matratze fest genug ist, kann ein Bauschläfer komplett auf ein Kopfkissen verzichten. Sollte dennoch ein Kissen erwünscht sein, so ist es ratsam ein sehr flaches Kissen zu verwenden, in das der Kopf nicht einsinken kann. Mein Tipp wäre hier ganz klar das sehr flache Third of Life Mizar*

Ein Problem liegt hier häufig in dem zur Seite gedrehten Kopf, der leicht eine Fehlhaltung provozieren kann. Auch in der Bauchlage sollte die Wirbelsäule eine doppelte S-Form aufweisen.

Lieber kein 80×80 cm Kissen

Auch wenn 80×80 cm Kissen scheinbar zur Standardausstattung gehören, sind sie, ganz unabhängig von der Frage der Schlafposition, eigentlich zu groß, um den Kopf und speziell den Nacken ergonomisch zu betten. Meist liegt nicht nur der Kopf, sondern auch ein Großteil des Rumpfes mit auf dem Kissen, wodurch jeder stützende Effekt des Nackens verloren geht.

Insgesamt führt die Verwendung des falschen Kissens oder die falsche Positionierung auf dem Kissen, wie zum Beispiel mit dem halben Oberkörper, zu einer punktuellen Überbelastung der Wirbelsäule im Bereich von Hals und Nacken. Diese hält im Schlaf oftmals über Stunden an, so dass sich die Muskulatur verhärtet und ein Spannungsschmerz entsteht.

Gerade im Bereich der Halswirbelsäule führen Verspannungen häufig auch zu Kopfschmerzen. Daher sollten nicht nur regelmäßige Nackenschmerzen, sondern auch häufige Kopfschmerzen als Indiz dafür verstanden werden, dass mit der Schlafposition etwas nicht stimmt. Mit der Wahl des individuell perfekten Kissens gehören solche Schmerzen schnell der Vergangenheit an und der Schlaf wird auch für die Wirbelsäule wieder erholsam.

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